Informationen über die Filmfigur James Bond

"Mein Name ist Bond. James Bond". Wer kennt dieses Zitat nicht, stammt es doch aus einer der erfolgreichsten und bekanntesten Filmreihen aller Zeiten und sicherlich vom berühmtesten Geheimagenten Britanniens - dem 007 Agenten James Bond.

James Bond ist eine Romanfigur des britischen Schriftstellers Ian Lancaster Fleming, dessen Abenteuer nicht nur auf Papier gebannt blieben. James Bond - Agent des britischen Auslandsgeheimdienstes Secret Intelligence Service, kurz Secret Service, bzw. MI6 und heute eine Ikone - entstand zu Beginn der 50er Jahre als fiktive literarische Figur, fand jedoch schnell den Weg auf die Leinwand.

Die literarische Vorlage

Waren die Verfilmungen anfangs relativ nah an die Romane und Kurzgeschichten von Fleming angelehnt, wurden die späteren James Bond-Streifen hauptsächlich ohne literarisches Vorbild erschaffen. Eine Ausnahme bildet hierbei "Casino Royale" von 2006, der sich auf das Erstlingswerk von Fleming bezieht.

Den amerikanischen Produzenten Harry Saltzman und Albert Romolo Broccoli gelang es 1961, die Filmrechte zu erwerben. Sie schufen in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Filmgesellschaft United Artists Corporation 1962 den ersten Bondfilm - "Dr. No" ("James Bond - 007 jagt Dr. No"). Gespielt wurde der Titelheld im Dienste Ihrer Majestät von dem Schotten Sir Thomas Sean Connery.

Oftmals wird Barry Nelson als erster James Bond-Darsteller genannt, jener verkörperte 1954 einen CIA-Agenten mit dem Namen Jimmy Bond bei der von CBS produzierten Fernsehserie "Climax". Hierbei handelte es sich um eine Adaption des ersten Fleming Romans "Casino Royale". Darüber hinaus entstanden die Parodie "Casino Royale" 1967 und "Sag niemals nie" 1983 als Neuverfilmung von Feuerball (1965) sowie eine Reihe weiterer Filme, Comics und Serien, die sich an den Werken Flamings orientierten oder die Kultfigur "James Bond" parodierten.

Connery gilt als Idealbesetzung

Nichtsdestotrotz ist Sir Sean Connery, im Ãœbrigen für viele der James Bond- Darsteller schlechthin, der erste Bond der Kinogeschichte. Ihm folgten unter anderem Roger Moore, Pierce Brosnan und Daniel Craig als derzeitiger James Bond in den Filmen "Casino Royale" (2006) und "Ein Quantum Trost" (2008).

Neben dem smarten, charmanten und zuweilen kernigen 007 Agenten James Bond gewinnen auch andere Rollen die Aufmerksamkeit des Zuschauers, darunter "M" als Leiter des MI6 und Vorgesetzter von Bond - seit 1995 verkörpert von Judi Dench -, Miss Moneypenny als Sekretärin von "M" mit unverkennbarem Interesse an Bond und "Q" als Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Secret Services. "Q" präsentiert dem Agenten Bond immer neue, zum Teil sehr extravagante und phantastische Erfindungen und ermahnt jenen häufig zur Sorgfalt.

Nicht zuletzt sind die Bondgegner und die Bondgirls ein wichtiger Teil der wirtschaftlich erfolgreichen 007 Saga. Als Bondgirls bisher aufgetreten sind beispielsweise Ursula Andress - erstes Bondgirl -, Jane Seymour, Kim Basinger, Sophie Marceau, Halle Berry, Eva Green und Olga Kurylenko.

Von Bedeutung ist ferner die musikalische Untermalung der Kultreihe. Mehrere Größen der Musikszene konnten für die jeweiligen Titelsongs verpflichtet werden und einige Balladen, Rockstücke usw. etablierten sich auf den oberen Rängen der Charts. Hier sind als Beispiele Tom Jones, Nancy Sinatra, Paul McCartney, Duran Duran, a-ha, Tina Turner, Sheryl Crow, Madonna, Alicia Keys und Shirley Bassey, die gleich dreimal ihr Können zum Besten gab, anzuführen. Als offizielle Bondklassiker gelten 22 Filme, die zwischen 1962 und 2008 ihre Premiere feierten.

So bleibt für alle Fans zu hoffen, dass der unbezwingbare Agent bald seine nächsten Gegner irgendwo auf der Welt zur Strecke bringt und für alle Beteiligten, dass sich die Kinos beim nächsten Filmstart wieder so gut füllen.