Was man zur Immobilienfinanzierung wissen sollte

Um eine Immobilie zu finanzieren, müssen die meisten Menschen Geld bei einem Kreditinstitut aufnehmen. Da es sich hier um langfristige Verbindlichkeiten und vergleichsweise große Beträge handelt, sind die Konditionen sorgfältig zu vergleichen.

Ein Hypothekendarlehen ist im engeren juristischen Sinn ein akzessorisches Grundpfandrecht, welches dem Inhaber des Hypothekenbriefs dazu berechtigt, eine Zahlung aus dem Grundstück zu fordern. Im Gegensatz zur Grundschuld muss hier eine Forderung zugrunde liegen. Erlischt die Forderung, so erlischt auch die Hypothek.

Wozu eine Hypothek genutzt wird

hausFrüher wurde eine Hypothek als Sicherheit für ein Darlehn genutzt, aber heutzutage werden aufgrund ihrer flexibleren Übertragbarkeit hierfür Grundschulden eingetragen. Nichtsdestotrotz wird noch der Begriff der Hypothekenkonditionen genutzt, wenn juristisch korrekt die Bedingungen für Gewährungen langfristiger Mittel zur Immobilienfinanzierung gemeint sind.

Diese Konditionen setzen sich im wesentlichen aus der Laufzeit respektive der Zinsbindungsfrist, dem Nominalzins, der Tilgungsquote und dem Disagio oder Agio zusammen. Bei einem online Kreditvergleich der Zinsen sollte man die Kreditkonditionen prüfen. So kann man die besten Angebote für die Baufinanzierung oder dem Hauskauf finden und zwischen unterschiedlichen Instituten und Angeboten vergleichen. Um Kredite vergleichen zu können, wurde der Begriff des sogenannten Effektivzinses geschaffen. In die Formel des Effektivzinses fließen all diese Konditionen ein. Jedes kreditgewährende Institut ist verpflichtet, den Effektivzins mit dem Angebot eines Darlehnvertrages zu nennen.

Die Laufzeit eines Darlehns entspricht der Zinsbindungsfrist, da in der Regel nach Ablauf der Zinsbindung beide Parteien frei sind, die Konditionen einer Anschlussfinanzierung zu verhandeln oder Angebote anderer Anbieter einzuholen. Verallgemeinernd gilt, dass der Nominalzins einer Verbindlichkeit geringer ist, je länger die Laufzeit der Verbindlichkeit ist. Ob der Unwägbarkeit der langfristigen Zinsentwicklungen gibt es jedoch Kaum Laufzeiten über 10 oder 12 Jahre hinaus. Die aktuellen Konditionen der Hypothekenkredite kann man hier finden: www.kreditvergleiche24h.de/hypothekenkredite

Auf den Nominalzins achten

Der Nominalzins einer Hausfinanzierung ist der Prozentsatz, welcher auf die jeweils aktuelle Darlehenssumme angewandt wird, um den jährlichen Zinsbetrag zu ermitteln.
Die Tilgungsquote beschreibt den Anteil einer Rate, welcher nicht für Zinsen an die Bank ausgegeben wird, sondern welcher dazu dient, die Darlehnsschuld zu begleichen. Bei vollständiger Tilgung ist das Darlehen zurückbezahlt.

Das Disagio ist ein Abschlag vom Nennwert der Darlehenssumme. Anstelle der vollen Darlehenssumme wird nur die Darlehenssumme minus dem Disagio ausbezahlt. Im Gegenzug zu diesem Disagio erhält der Darlehensnehmer einen günstigeren Nominalzinssatz.

Weiterhin sind laut www.kreditvergleiche24h.de noch die Gebühren der kreditgewährenden Bank in die Gesamtkalkulation einzubeziehen. Diese Gebühren beinhalten nicht nur die Bearbeitungsgebühren für die Kreditgewährung, sondern gegebenenfalls auch für die Inanspruchnahme von Sicherheiten. Wenn zum Beispiel festverzinsliche Wertpapiere als Sicherheit eingelagert werden, können Depotgebühren hinzukommen und wenn Grundschulden in ein Grundbuch eingetragen werden, fallen Gebühren für das Grundbuchamt an.

Weiterhin sind gegebenenfalls die Konditionen für einen Bereitstellungskredit zu beachten. Auch vor Auszahlung eines Immobiliendarlehens können bereits Zinsen anfallen, falls das Geld seitens der Bank bereit gestellt ist, aber noch nicht durch den Kreditnehmer abgerufen wird, weil es vielleicht zu Verzögerungen am Bau kommt. Auch dies sind Kosten, die der Kreditnehmer zu tragen hat.